Donnerstag, 31. juli 2008
Tampa: Doe-Doem (naja, sieht geschrieben scheisse aus, aber ihr wisst was wir meinen). Also Tampa geht gar nicht, voll die assi Stadt. Sind zum GLueck nur eine Nacht hier. Unser Hostel ist aber cool und wir haben heir heute Abend gleich mal fuer die ganze Mannschaft NUdelauflauf gekocht (richtiges Essen!!) DIe waren natuerlich ziemlich beeindruckt von unseren KOchkuensten (wenigstens Amerikaner kann man damit beeindrucken :-D ) und da haben wir natuerlich gleich erzaehlt, dass das ein "very common dish" in Germany ist (wenn man nichts gescheites kochen kann zumindest *g*). Haben vorher in einem Supermarkt Obst gefunden. DAs fuehrte dann dazu, dass wir schier den ganzen LAden ausgeraeumt haben und jetzt 1000x mehr Obst haben, als ein normaler Mensch essen kann, aber wir waren so begeistert echtes, richtiges, nicht abgepacktes und nicht bei BurgerKing ind Form von Pommes serviertes (kein Witz!!!!) OBST zu sehen, dass bei uns irgendwie die SIcherungen durchgebrannt sind*g*. In den letzten Tagen sind wir eh nicht so gut auf unsere amerikanischen Freunde zu sprechen. 1. Die machen Werbung fuer Plastikteller, weil man dann mehr Zeit mit seiner Familie verbringen kann. (Solltet ihr den Zusamenhang nicht verstehen, es geht da darum, dass man die Zeit fuer's abspuelen spart...naja Hauptsache man faehrt Hybridautos, aber jede Mahlzeit von Plastiktellern essen.) 2. Ah, Hybridautos sind eh ganz wichtig zum Umweltschutz, weil irgendwie muss man ja schliesslich ausgleichen, dass ein riesen Bus bei seiner 20 Minuetigen Pause den MOTOR LAUFEN LAESST! Und das macht hier jeder so! Wollten uns schon fast die Knarre von dem einen Typ holen und den Busfahrer zwingen den Motor auszuschlaten *g*. Echt, einem Mitteleuropaeer tut das in der Seele weh, neben so nem stinkenden, qualmenden Ding zu hocken, in dem nichtmal jemand drin ist! 3. Der naechste Witz sind ja die SupermaerKte. Allein schon, dass die nicht marKt heissen, sondern MART loesst bei uns Aggressionen aus. Was fuer ein beknacktes Wort ist Mart? Und dass hier jede Tanke, die 2 Flaschen Powerrade verkauft, draussen "Food Mart" dranstehen hat, geht halt auch gar net. (Vielleicht noch zu dem Obst, ihr denkt vielleicht dass es das hier in jedem SUpermarkt gibt, ne, is eben nicht so. Supermaerkte bestehen hier aus Gerichten die man in die Mikro schieben kann und das war's dann auch schon.) 4. Auch ganz klasse ist ihre Art zu telefonieren. Bus ist rappelvoll. Die meisten schlafen. Handy klingelt mit Laustaerke troelf und dem uralten Nokiaklingelton, aber polyphon! Erst mal einen Blick in die Runde werfen ob jeder das Klingeln gehoert hat. Handy suchen. Kligeln wird lauter. Handy herausholen. Brille aufsetzten. Klingeln wird lauter. 1-2 Minuten auf das Display starren um zu sehen wer denn da anruft. Und DANN erst abenehmen. Oh, ich vergass, Lautsprecher natuerlich anmachen, sonst muesste man das Telefon womoeglich ans Ohr halten und koennte es nicht auf den Schoss legen und von oben her reinschreien. Argh! 5. Und fuer die lieben Kleinen ist auch immer was geboten. Nicht nur Apfelscnitze in Pommesform bei BurgerKing, NEIN, es gibt auch Spielzeug. Nee, keine lieben Kuscheltiere. HIer kriegt man ein Plastikgewehr in die Hand gedrueckt und darf dann damit auf einem BIldschirm schiessen! IS klar, wie soll man allein mit Maus und Tastaur richtig fuer seinen grossen Amoklauf vorbereitet werden? Nee nee, da braucht man schon die Plastikknarre und den Bildschirm auf dem man echte Leute aus dem Ghetto neben an abmetzeln kann. Was Mama dazu sagt? Ja nix, hauptsache die hat ihre Ruhe und kann versuchen mit 4 cm langen Fingernaegeln auf dem neuesten Handy eine SMS zu schreiben. Vielleicht wird sie ja eine bessere Mama wenn sie mal in die 7. Klasse gekommen ist. ABER: Der Grossteil der Amerikaner ist saucool, nur um das klarzustellen. Die Ami's sind sowieso tausendmal aufgeschlossener was Touristen angeht. Coole Sache. Also, muessen morgen um 6 raus und fliegen nach New Orleans, bis denn dann!
von Anna und Kathy
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Donnerstag, 31. juli 2008
Ok, hier die Beschreibung unseres Key West Trips: ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------Soll quasi heissen:UNBESCHREIBLICH! Sind voellig von den Socken. Erstens mal, war's schon voll cool ueber die vielen Endlosen Bruecken zu fahren. Dann sind wir angekommen und haben eine Jetskitour um die ganze Insel gebucht. BEste Entscheidung die wir treffen konnten, weil das war ja sowas von geil!! Gut, mir(Kathy) war kurzzeitig mal etwas mulmig zumute, als mir klar wurde, dass Muffi keine Kontaktlinsen drin hat und da frohgemut mit Mopsgeschwindigkeit (@Yasi *g*) ueber die WEllen geprescht ist, aber wir sind ueberall heil angekommen. Der beste Stop war der nahe bei Boca Chica Island oder wie des hiess, das war so eine Sandbank mitten im Meer. Goettlich! Bahmas: NULL!, Boca Chicka Island: EIIIINS! Bitte! Danke! Den Rest des Tages sind wir auf Key West rumgelatscht und waren dann noch an einem nicht ganz so schoenen Strand. Aber wir sind jetzt halt strandmaessig echt ein bisschen verwoehnt. Auf dem Weg zurueck zum Bus wurde es dann frightening: Haben naemlich einen Typ gesehen, der mal laessig seine Hand ausm Auto hat baumeln lassen. DAs allein war jetzt noch gar nicht so schlimm, nur dass der ne Waffe in der Hand hatte, hat die gemuetliche STimmung etwas versaut und ohne voellig pansich zu wirken haben wir unsern Schritt um's Hundertfache beschleunigt und sind total unauffaellig davon gespurtet (was nicht so leicht war, weil wir ca. 3 Tonnen To-Go-Frass in der Hand hatten). Soviel dazu, adios!
von Anna und Kathy
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Montag, 28. juli 2008
Inzwischen sind wir schon in Florida City, quasi bei den Everglades, wo man wenn man zu spaet kommt (wie wir) nur noch ne kleine Tour durch die Alligator Farm machen kann. Da haben wir dann heute ein paar nette Bilder mit Schlangen auf den Schultern (Kathy hatte dabei ganz schoen Flitzi, aber man soll sich ja immer seinen Aengsten stellen und wir leben hier eh nach dem Motto: "Man muss alles mal gemacht haben"!) und kleinen Alligatoren in den Haenden machen koennen und dann gabs noch ne Airboattour, bei der man dann, wenn man fertig ist, von oben bis unten mit Schlammwasser bespritzt ist. Bei Anna ist das nicht mehr aufgefallen, da sie zuvor eh schon von einem Vogel angeschissen wurde :-D

Aber nachdem das hier Miami's letzter Teil heisst, berichte ich mal noch von den letzten Tagen.
Erst mal haben se uns aus unserem abgesperrten Zimmer den offensichtlich kaputten Foto geklaut, wodurch dann die Laune erst mal bisschen abgesackt ist aber Kathy hat sich jetzt einen neuen gekauft und ich glaub des wird noch was ganz Grosses mit den Beiden.
Dann hatten wir neulich mal einen weniger ereignisreichen Abend(wir sind zu zweit mit nem Cuba Libre am Strand gelegen und haben vergeblich den grossen Wagen "Big Dipper" gesucht) Als wir dann zurueck ins Hostel gekommen sind, um ins Bett zu gehen, kam uns Julia (ca. 1,50cm grosse Weltreisende) entgegen und meinte: "nehmt euch n Becher und kommt wieder raus!" Der Satz wurde uns dann nach und nach zum Verhaengnis. Nach einer kleinen Tour zu Fuss (und spaeter dann mit ner Stretchlimosine duch Miami Beach) sind wir irgendwann am Strand gelandet, wo wir die restliche Nacht im Atlantik lagen und auf den Sonnenaufgang gewartet haben (da kam dann allerdings eine fucking cloud dazwischen) und waren deswegen dann doch erst zu Fruehstueckszeiten wieder zurueck im Hoschtl (wie die meisten Deutschen, uns eingeschlossen, hier sagen).
Am naechsten Tag sind wir mit einem Umweg von nur ca. 1,5 Stunden (also verhaeltnismaessig wenig fuer uns *g*) zum Seaquarium gefahren. Eine aus'm Hostel meinte noch, wir sollen sowas nicht unterstuetzen und als wir ankamen, wussten wir auch was sie meinte. Sind naemlich in einem dieser ueblen Ami-Entertainment-Centern gelandet, wo alle Viertelstunde irgendeine Tier(quael)show laeuft. Aber man muss halt alles mal gesehen haben...jaja, Schande ueber uns. Fing damit an, dass wir, wie immer, zu speat bei der Orca-Show ankamen, und dann zuerst mal nen Wet-T-Shirt Contest hingelegt haben. Hatten naemlich beim reinlaufen den "kleinen" Orca uebersehen und als wir uns umgedreht haben, haben wir nur noch eine riesige schwarze Flosse gesehen, und bevor wir wussten wie uns geschieht, waren wir auch schon geduscht. Naja...witzig war's allemal.
Danach konnten wir den original (!) Flipper kennenlernen. Die Frage ist nur, ob wir den wahren FLipper von irgendwelchen Flipper-Kopien untercsheiden koennen (wir denken nicht) und der wahre Flipper vielleicht schon lange mausetot neben 6 toten Lassies in der Area 51 liegt und einem in 100 Jahren immernoch erzaehlt wird, dass es dort den ORIGINAL Flipper gibt.
Im Gegensatz zu den Amis sind wir aber nicht sofort als die Show (laute Musik, tanzende Modelverschnitt Delfintrainerinnen in kurzen Hoeschen, etc.) vorbei war aufgestanden und rausgerannt zur naechsten Show (um unterwegs seinem kleinen verfetteten Kind noch 5 Hamburger zu kaufen "Here Sweetie, want some more??"), sondern wir sind dann bei dem Delfinbecken geblieben und konnten dann aus 1m Entfernung die Delfine beim (fuer Amis langweiligem) herumschwimmen beobachten. NIse du waerst bestimmt vor Freude ins BEcken gehuepft! Des waer echt genau das richtige fuer dich gewesen! Haben extra ganz viele Bilder und Videos gemacht!

Der naechste Abend verlief dann nach einem aehnlichen Schema wie der davor.  Plan war, um 12 im Bett zu sein, da wir am morgen mal fit sein wollten, weil wir ja wieder weiter gereist sind. Irgendwann sind wir dann aber doch wieder am Strand gelandet und haben dann nicht nur zwei nette Studenten aus Osnabrueck kennen gelernt (die am Tag zuvor die Schoenheitsoperationsverstuemmelte Donnatella Versace gesehen haben), sondern uns sogar noch mehr oder weniger mit Pia angefreundet, die wir ja eigentlich nicht mochten,bzw. moegen wollten, weil die und ihre FReundin uns in NY die letzten Plaetze im Bus weggeschnappt haben. Aber die waren dann doch irgendwie voll nett. Also haben wir heute morgen wieder voellig verratzt ausgecheckt und sind dann (auf direktem Wege, quasi ohen Verfahren!) nach Florida City gefahren. Unser Hostel hier ist super. Einfach nur schoen, gemuetlich, einigermassen sauber und sehr erholsam, nach den ganzen Stadthostels.
Im Moment sind wir gerade wieder am Waeschewaschen und kaum haben wir 1x die Sicherung rausgesprengt laeufts auch schon wie ne 1 *g*.

Das war's vorerst, morgen werdet ihr nichts von uns hoeren, weil wir um 5 aufstehen und nach Key West fahren. Hoffentlich koennen wir da schnorcheln, Jetski fahren, Parasailing machen, uvm. :-)
Bis dann!
von Anna und Kathy
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Donnerstag, 24. juli 2008

Hallihallo. Hier mal das Neuste:

1. Trozt kleiner Schwierigkeiten nimmt unsere weitere Reiseplanung so langsam Gestalt an. Werden jetzt noch 3 Naechte in Miami bleiben, dann zwei Tage in den Everglades pennen und von dort aus die Florida Keys anschauen und dann nach Tampa weiterfahren, von wo aus wir auch nach New Orleans fliegen.

2. Grosser Trauerfall: Unser Foto ist kaputt,d.h. bevor wir jetzt irgendwelche tollen Sachen machen, muessen wir erst einen neuen kaufen oder den reparieren lassen. :-( Wenigstens ist den Bildern nichts passiert, das waere schilmmer.

2.5. Groesstes Trauerspiel: Der beschissene Franzose der bei uns im Zimmer geschlafen hat, der dachte dass man nach 30 Sekunden Conversation mit abstossendem franzoesischen Akzent ruhig mal einer seiner Zimmergenossinen (=Kathy) auf die Pelle ruecken kann (morgens um halb 9!!!!! Waehrend Anna im Bad war! hallo?!?! Wie dreist ist das denn?! Nur weil der Vollspasti noch otz einem im Tee hatte und sein Kumpel halt am Abend eine abbekommen hat und er nicht! ), die daraufhin entsetzt aufspringen und aus dem eigenen Zimmer fluechten musste. Jegliche Entschuldigungssversuche seitens Frankreich wurden arrogant ignoriert. Bloedes Pack, echt. Letzte Nacht hatten wir dann zwei pflegeleichte Hollaenderinnen als Mitbewohnerinnen und jetzt wechseln wir ja eh das Hostel.

3. Gemaess unserem gestrigen Tagesmotto ("Man goennt sich ja auch sonst alles") waren wir nach einer ausgiebigen Shoppingrunde noch beim Italiener essen. Irgendwie sind unsere Maegen so riesige Portionen aber nicht mehr gewohnt, weil wir wegen der Hitze eh meistens weniger essen und da gings uns dann nachm Essen nicht mehr ganz so gut *g*. (Lag aber auch daran, dass wir allein vorm Essen zwei Koerbe hammergeiles italienisches Brot gegessen haben, weil man hier ja sonst nirgends gescheites Brot kriegt!) Naja, jedenfalls hat Anna nachm Essen noch ein kleines Taenzchen mit dem Kellner hingelegt, Kathy durfte dazu mit diesen Schellendingern rumklappern und dann sind wir an den Strand gerollt. (Nicht ohne unsere schmerzenden Maegen zu halten, die kurz vorm platzen waren). Da lagen wir dann noch ewig auf so ner Strandbox rum, haben Sterne, Sternschnuppen, Sternbilder, Mond, Gewitter, Schiffe und ruelpsende Touristen beobachtet und anschliessend gings wie immer todmuede zurueck ins Hostel.

4. Heute werden wir uns mal Miami anschauen (sind ja immer nur in Miami Beach).

Macht's alle ganz gut, vorallem Steffi,
bis bald!

von Anna und Kathy
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Donnerstag, 24. juli 2008
Arg viel haben wir irgendwie noch nicht zu erzaehlen von Miami:
Liegen am Strand rum, lassen uns im Atlantik treiben und haben Probleme bei der weiteren Planung unserer Reise...
Bald mehr,
Kathy und Anna
von Anna und Kathy
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Montag, 21. juli 2008

Kleiner Auszug aus unserer Liste:

Don'ts:
1. So fett sein, das man im Minirock breitbeinig dranhocken kann, und man trotzdem nix sieht ausser Oberschenkel! WAEH!
2. Sonnenbrand + Rucksack

Do's:
1. Trinkbrunnen ueberall
2. Sangria White

PR-Gags:
1. Amerikanisches Gras. Wir vermuten, dass das in wirklichkeit Papierschnipsel sind, die Jugendstraftaeter als Rehabilitierungsprogramm ausschneiden und anmalen muessen
2. Im Bus ne Schnur an der man zieht als Stop Signal, statt nem Knopf...aeh, in welchem Jahr leben wir??
3. Ein 1901 erbautes Haus als uraltes, historisches Gebaude betiteln. Alt ist anders.

von Anna und Kathy
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Montag, 21. juli 2008
Also nach einer Nacht mit etwas weniger (nett ausgedrueckt*g*)Schlaf haben wir es dann doch irgendwie mitm Greyhound nach Fort Lauderdale geschafft. Wir haben leider erst zu spaet erfahren, dass wir auch mit einem Stadtbus aus West Palm fahren haetten koennen aber wir nuetzen hier natuerlich jede Gelegenheit die wir kriegen mit dieser Luxusbuskette Greyhound zufahren.
Nachdem wir in unserem Youthhostel angekommen sind mussten wir dann leider feststellen, dass es sich eher um ein Rentnerhostel handelt, und wir 6-8 beinige Mitbewohner mit langen Fuehlern haben. Komisch nur, dass des Hostel laut Internet des beste hier in der Gegend ist. Naja wir hoffen, dass Miami wieder besser wird.
Ins Meer haben wir es dann gestern auch nicht geschafft, weil wir beide am Strand innerhalb von Sekunden eingeschlafen sind.

Ansonsten haben wir shcon festgestellt, dass dieses Amerika einen ziemlich komischen Einfluss auf uns hat.
1. Kathy hat Bock auf was richtig fettiges zum Essen
2. Anna hat sich inzwischen schon nen Minirock und nen Kleid gekauft
3. Kathy hat sich Flip Flop's gekauft, nachdem sie die die letzten troelf Jahre erfolgreich boykottiert hat!

Mal schauen was Fort Lauderdale uns noch so bringt, aber morgen gehts ja schon weiter!

Liebe Gruesse Kathy und Anna
von Anna und Kathy
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Montag, 21. juli 2008
West Palm Beach. Ohja, das war wieder hoechst spannend. Wir hatten naemlich mal wieder nichts gebucht, also durften wir erstmal suchen wo wir wenn unsere Nacht verbrigen koennten). Nachdem uns die erste Busfahrering ins (wie wir spaeter erfuhren) Prostituiertenviertel schicken wollte, weil da die Hotels so guenstig sind, haben wir uns lieber, wie immer, an unsere Freunde und Helfer gewandt, einen Officer. Bei denen fuehlt man sich wirklich immer gleich schoen sicher, liegt aber wahrscheinlich an der Waffenpalette am Guertel. Der hat uns natuerlich gleich wieder gratis Bustickets besorgt und dem Busfahrer geasgt, wo er uns rauslassen soll). Achja, absolutes DON'T im Bus: Beilaeufig erzaehlen, dass man gerade Freigang hat und morgen wieder zureuck in Knast muss. Kleine, deutsche Touristinnen koennten dadurch zu Tode geaengstigt werden!! (Noch ein DON'T: Im Geryhound Bus laustark ueber andere fette Mitfahrer herzuziehen die ueeebelst fettige Haare haben, ohne zu wissen ob die vielleicht Deutsch sprechen*g* Huch!) We ended up in a Motel called "Apollo Inn". Ein Etablissement (um's mit Frau Dirschs Worten zu sagen) das unserer Schule sehr aehnlich war. Zwar war das Zimmer etwas uebersichtlicher, aber Schimmel fiel auch von der Decke.  Fuehlt man sich gleich richtig heimisch. Naja, war billich *g*. Abends waren wir noch in einem schnuckligen Diner beim Essen, und die nette Bedienung hat uns empfohlen, am naechsten Tag zu dem Konzert in West Palm zu gehen. Puenktlich um 11 waren wir daheim um Scurbs zu schauen, haben allerdings eine halbe Stunde gebraucht um den richtigen Sender zu finden und dann nur noch die zweite Folge gesehen :-D
Am naechtsen Tag haben wir uns erstmal einen moederrrischen (um's mit Frau Stolls Worten zu sagen *g*) Sonnenbrand geholt. (Deswegen koennen wir seitdem auch nur noch abends an Strand gehen). Am Abend sind wir dann auf das Konzert. Da haben uns dann zwei Jungs aufgegabelt, eigentlich nur, weil sie gewetten haben dass wir entweder aus England oder aus Schweden kommen, aber die waren dann voll nett und da waren wir mal nicht so und dann durften die sich sogar zu uns setzen *g*. Wir hatten sowieso zu zweit den groessten Tisch blockiert.
Nachdem die das mit dem Konzert nicht auf die Reihe bekommen haben wegen technischen Probleme (und angeblich sei diese Konzert der jaehrliche Hoehepunkt in West Palm...naja) sind wir ins Little Munich gefahren, wo allerdings ausser der stark muenchnerisch wirkenden Besitzerin keiner war. Zum Glueck! Weil dann sind wir in die schnuckligste Beach Lounge dich wir je gesehen haben. Und Yasi!! Weisst was? Da kam sogar Angels! Und es hatte ne kleine Buehne, also wenn du da gewesen waerst...das waere unser Auftritt geworden!!! Die Jungs konnten Kathy's Freude ueber Angels allerdings nicht verstehen, weil sie nichtmal Robbie Williams kannten...HOUUU!
Naja jedefalls ging der Abend noch recht lange, war aber dafuer bisher auch der witzigste. Wir wurden dann sogar noch integriert bei der Namenssuche fuer das erste Album, weil die beiden in einer Band spielen und das Album jetzt dann rauskommt. Wir kriegen dann ein Exemplar zugeschickt :-) 4 Lieder haben wir schon auf CD bekommen, sogar mit Autogramm. Man kann ja nie wiessen, ob die "Lone Jennies" mal gross rauskommen...
von Anna und Kathy
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Montag, 21. juli 2008
Gut also was gibts zu Daytona zu sagen? Also 1. haben die da wohl das beschissenste Nahverkehrssystem ueberhaupt, koennte evtl. aber auch daran liegen, dass da nichts nah ist, sondern die Kleinstadt auf ca 10000km ausgebreitet ist.
Jedenfalls haben wir dort dann mit unserem Hotel (mit Pool und direkt am Strand) das Schnaeppchen des Jahres gemacht (ueber die Hygienezustaende sag ich mal besser nichts). Dafuer konnten wir uns aber mal nen Luxusessen goennen (Kathy denkt immernoch an Patrick, den Kellner). Nachdem Essen hats dann bloss leider angefangen zu regnen (und hat die naechsten Tage auch nicht mehr aufgehoert) dann haben wir uns wo untergestellt, bis die liebe Deborah vorbeigekommen ist und uns einfach mal Heim gefahren hat, obwohl sie in die andere Richtung musste.
Den naechsten Tag haben wir dank dem Wetter dann in der Mall verbracht, wo Anna sich dann doch noch nen paar Geburtstagsgeschenke gekauft hat. Und dank den genialen Busfahrplan, konnten wir dann noch ca ne 3/4 Stunde durch den Regen marschieren, um uns dann ne Calzone zu bestellen die nen Haufen Teig mit bissl Kaese drin war, wozu man dann nen kleinen Becher Tomatensosse bekommen hat, quasi nicht zu empfehlen.
Und zur Kroenung hatten wir dann auch kein WGN (unser lieblingssender) weshalb wir dann auch nicht puenktlich um 11 Scrubs schaun konnten.

Kathy und Anna
von Anna und Kathy
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Montag, 21. juli 2008

Hi, eeeendlich lassen wir mal wieder was hoeren. Allerdings sind wir illegal hier, deshalb kann es sein, dass usner Artikel irgendwann aprupt aufhoert wenn wir wegrennen muessen, also nicht wundern *g*.

Joa, bissi bloed jetzt, weil wir voll in Verzug geraten sind mit erzaehlen. Ich fang mal bei Jacksonville an. Jacksonville war die naechste Station nach Richmond. 12 Stunden mit dem Greyhound-Bus...toedlich!! V.a. weil"Reservierung" hier nicht so viel wie "Reservierung" bedeutet, sondern eher soviel wie "du darfst im Voraus zahlen, hast aber deswegen keinerlei Vorteile, geschweige denn RESERVIERTE Plaetze, aber wenn du Glueck hast, darfst du mit dem Bus fahren den du reserviert hast, wenn nicht nimm halt einen der naechsten". Das kann einen ziemlich angry machen. Aber gut, andere Laender....
Die Busfahrt an sich...horrible. Wir durften nichtmal nebeneinander sitzen :-( Und dann sitzt man neben so ner 300kg-Frau, die a) nicht kapiert, dass wenn man sich Ohrstoepsel reinmacht und die Augen schliesst kein Bock auf Conversation hat und b) einen ihrer 89kg Oberschenkel soweit rueberschiebt, dass man schier in den Gang faellt. Also alles in allem: zum kotzen.
Jacksonville an sich war dann recht witzig. Mit Officer Mister McMillan sind wir jetzt auch ganz dicke befreundet. Wir waren naemlich bei unserer Ankuft wieder recht orientierungslos, weswegen wir erstmal der Polizei uebergeben wurden. Die haben dann gleich gefragt ob wir die german high society waeren, weil ihm das seeeehr seeeerh teuer erschien unser ganzer Trip. (Ich weiss nicht ob die German Hogh Society mit "german tourist" T-Shirts rumlaeuft...wer weiss). Gut, nach ca. 30 Minuten und einiegn Getraenken spaeter hatten die dann unser Hotel (von dem wir schaluerweise weder (die richtige)Adresse noch eine Telefonnummer hatten *g*) lokalisiert und nach 1,5 Stunden Umweg mit dem Bus waren wir auch schon da. (Unsere Busfahrerhomies haben dann auch extra Umwege fuer uns gemacht oder uns bis zu unserer Haltestelle umsonst mitgenommen, deshalb kamen wir bei den anderen Leuten im Bus auch nicht so wirklich gut an) Top Motel! 2 King Size Betten, Bad, Fernseher, Mikro, Kuehlschrank.  (Seitdem schauen wir auch jeden Abend Scrubs *g* Das ist irgendwie zu unserem festen Tagesritual geworden, weil wir deutschen halt doch immer irgendwelche geregelten Ablaeufe brauchen)(an Claudi: wahrscheinlich waren wir nicht mehr online, weil dir den ganzten Tag vorm Fernseher anstatt vor dem Pc sassen).
In Jacksonville wurde ansonsten ordentlich geshoppt und der Strand war der Hammer! (Ok, die Fahrt dahin war so lange wie an Bodensee, aber die Enfernungen unterschaetzen wir hier immer wieder). Witzig sind auch die Jacksonviller Busfahrer: NIchts im Vergleich zu den deutschen, muffeligen Zugbegleitern, deren einziger Satz: "Auschschdieg in Foohrtrischdung raeschds!" ist, sondern da werden mit der gesamten  Besatzung des Busses aktuelle Themen durch diskutiert und dann hoert jeder SAtz mit "yeah maaan, that's wha I"m sayn maaan, know wha I meaaan?" Koestlich!
Also ich glaube, das war alles zu Jacksonville. Haetten wir das auch geklaert.

von Anna und Kathy
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