So wir haben wieder Zeit fuer das gute alte Internet, da wir inzwischen in Kilmarnock(Kleinstadt in Virginia) sind und uns von saemtlichen Grossstaedten erholen. Von Baltimore gibts eigentlich nur
noch zu erzaehlen, dass wir jetzt voll und ganz die Bedeutung vom Spruch "ein Unterschied wie Tag und Nacht" verstanden haben. Wir waren wohl, als wir in Baltimore angekommen sind, zu muede um
mitzubekommen wie des da nachts ausschaut. Jedenfalls waren wir am naechsten Abend dann nur 10 Minuten draussen und haben dann auch endlich verstanden, wieso der Officer meinte, dass wir ja careful
sein sollten. Bei Nacht packen die naemlich das liebe Baltimore weg und lassen das boese Baltimore raus. Und wenn man dann nicht 20 kg aufm Ruecken hat und die Augen mal wieder offen halten kann,
sieht man dann naemlich erst die katzengrossen Ratten, die abwertenden Blicke die auf einem ruhen, wenn man denkt man kann da als Weisser einfach so rumspazieren, die beunruhigende Zahl an Leuten
die auf der Strasse nicht nur schalfen sondern wohnen und dass ueber einem die Suchhubschrauber mit Scheinwerfern kreisen gibt einem auch nicht gerade das gefuehl von Waerme und Geborgenheit. (Ok,
vielleicht Waerme schon, wegen dem Dampf aus den U-Bahn Schaechten *g*). Trotzdem ist Baltimore (tagsueber) wunderschoen!!
Der geplante Philadeplhia-Aufenthalt musste dann leider wegen unerklaerlichen Zwischenfaellen ausfallen, dafuer wurden wir gleich in Washington in nem top Appartement von Matt(bester Freund
von Kathy's Onkel) aufgenommen. Des ist noch so nen richtiger Gentleman der einem jedes mal die Tuer aufhaellt wenn man ins Auto steigt. Sein Auto war eh so nen Erlebnis fuer sich, quasi nen Toyota
Prius, ein Hybridauto (Mama, den haett ich dann auch gerne wenn's Muffimobil dann mal hinueber ist). Dieses Auto schien uns weitaus intelligenter zu sein, als manche Leute die dieses Jahr
bei uns Abi gemcht haben.
In Wa. D.C. waren wir auch die letzten beiden Tage damit beschaeftigt 1000 Memorials anzuschaun, was bei 35 Grad n bisschen anstrengend ist, wir mussten uns glaub alle 30 Meter erst mal hinsetzen
und was trinken. Wir haben dann noch so sachen erlebt wie Sightseeing Bustouren durch'n Friedhof(auf diesem Freidhof standen ca. 100 Schilder, dass man an diesem heiligen Ort doch bitte die toten
respektieren soll...wie sich das mit Friedhofsightseeing Bustouren vereinbaren laesst wird uns wohl ein Raetsel bleiben) oder die weltgroesste Buecherei in der kein einzigstes Buch zu sehen war.
Faszinierend ist uebrigens auch amerikanischer Kaffee, bei dem es, angepasst an all die andere Oberflaechlichkeit, wohl hauptsaechlich auf die leichte braunfaerbung des heissen Wassers ankommt.
(Was man dann super mit dem weissen Wasser, genannt 'fettfreie Milch', noch zusaetzlich verduennen kann. Entgegenwirken kann man dem am besten, indem man sein komplettes Tagesbudget in einen
triple-grande-mocca-double-choc-frappolattechino von Starbucks investiert!)
Aber zurueck zu D.C.: Abends wurden wir dann zum Crab (Krabben) bzw. aethiopisch essen (Ja, liebe Kinder, im Land der unbegrenzetn Moeglichkeiten gibt es aethiopische Restaurants!) ausgefuehrt, war
beides genial und vorallem konnte man immer mit den Haenden essen *g*.
Heute frueh gings dann wieder mit der neuen Hassgesellschaft (Greyhound) weiter nach Richmond. Wenn sie einem beim Losfahren durch's Mikro entgegenschreien, was man alles nicht darf, fragt
man sich, ob man nicht viel Zeit sparen wuerde, wenn sie einfach aufzaehlen wuerde, was man DARF!
In Richmond wurden wir dann von Onkel Charlie(Onkel von Kathy's Tante) abgeholt. Die Fahrt war naja sagen wir mal etwas anders als gewohnt (Charlie liess sich sehr leicht durch das Navi verwirren)
aber wir sind hier heil angekommen und haben dann nach m BBQ(absolut cooles Slangwort fuer Barbecue) erst mal noch ne Runde Uno auf der Terasse gespielt. Hier gibts dann auch wieder nen Haustier
fuer Anna, nen kleinen Pudel. Gluehwuermchen wurden auch schon wieder gesichtet*g* ("Boah schau mal, ne Sternschnuppe." *g* )
Und es war uebrigens der Chinese gemeint, der sich nicht meldet aber der wird wohl wieder von den Diktatoren kontrolliert.
Hier noch was witziges: Gestern haben wir noch so gelabert, wie geil des waer mal erste Klasse zu fliegen, weil man da auch gescheit pennen kann. Vorher kam dann ne Email von der Lufthansa, dass
unsere Flugdaten geaendert wurden...und ratet mal in welcher Klasse wir den ersten Teil unseres Heimflugs verbringen werden :-D :-D Tja, ich wurde sagen:
(@Steffi:) Anna und Kathy: EIIIIINS Lufthansa; NUUUUULLLL Bitteeeee: DANKKEEEEEE
Liebe Gruesse aus dem Staedtchen in dem endlich mal wieder voellige Stille herrscht(erster Abend ohne Sirenengeheul), abgesehen von der Klimaanlage.
Kathy und Anna
P.S.: Die Bildersituation ist leider immernoch hundsmiserabel, aber wir arbeiten dran.
PPs.: Aehm, hat von euch jemand eine Idee, wie wir von Richmond nach Florida kommen?!! :-D Wir naemlich nicht, zumindest wenn wir da nicht unsere gesamten Ersparnisse zu nuetzen wollen.
Weitere Statistiken:
Gratisprodukte des Tages: 20 Cent fuer die Ubahnkarte ( wurden uns einfach mal so in die Hand geworfen,
obwohl
da schon ca 60 Cent drinlagen)
5
Dollar fuer dieses braeunliche Wasser das eigentlich nur 3 Dollar gekostet hat und
das
nur weil Anna jemand in der Schlange vorgelassen hat
Ausgeloeste Feueralarm (denkt euch den Plural selber aus): 1
@ Isi so viel zum Thema perfekte Hausfrauen den
Pancake konnte man aber noch essen *g*