...die Stadt die WIRKLICH niemals schlaeft. (Gut, in NY schlaeft auch niemand, aber das nur deswegen weil die Tag und Nacht arbeiten). Hier wird aber Tag und Nacht gefeiert. Um 12 Mittags geht's
schon los mit der ersten Happy Hour, da haben wir heute aber mal nicht teilgenommen*g*. Sind stattdessen zum Louis Armstrong Festival gelatscht, da sitzt man dann rum und hoert Jazz. Jazz hoert
man hier eh IMMER und UEBERALL und die Leute singen und tanzen auf den Strassen..ein Fest!
Achja, um dieses suendige Leben in New orleans wieder auszugleichen waren wir heute morgen gleich mal in der Kirche. Ja, ich schreibs nochmal, wir waren in der K i r c h e. Eigentlich wollten wir
zu so nem Jazzgottesdienst, aber da wir die Kirche nicht gefunden haben sind wir dann einfach in die naechstbeste. Und das war echt nen Besuch wert. Hier sind die Gottesdienste naemlich etwas
unterhaltsamer als bei uns. 1. Wir lauthalts mitgesungen, geklatscht, geschunkelt und ab und zu mal "Yeah!" gerufen. 2. Der Pfarrer erzaehlt Witze :-D 3. Wenn man zum ersten mal da ist bekommt
man so ne art Starterpaket *g* ein kleines "Welcome present". (Haben uns trotz unseren schwaebischen Trieben zurueckgehalten uns zu melden, weil wir ja zwar zum ersten mal da waren aber eben auch
zum letztem Mal). 4.Zum Abendmal vorne am Altar laeuft man nicht, nein, Polonaise ist angesagt! 5. August-Geburtstagskinder werden nach vorne geholt und besungen und beklatscht und
gesegnet.
Also war echt mal ne Erfahrung, so ein amerikanischer Gottesdienst, hoffentlich finden wir mal noch einen mit mehr schwarzen leuten, da geht's dann noch viel mehr
ab.
Ja, was haben wir sonst bisher gemacht...Kung Fu Panda angeschaut auf unserm PayTV Fernseher, im hoteleigenen Fitnessstudio waren wir auch schon und sind fleissig aufm Laufband gerannt und
ansonsten sind wir meistens durch's Frenchquarter spaziert. Grob geschaetzt waren wir in den letzten Tagen in 500 Kunstgallerien, aber 400 davon haben sich auch echt gelohnt!
Ansonsten isst man hier Gumbo (wir wissen nicht genau was es ist, aber da wir meistens ne Art Suppe bekommen haben wenn wir's bestellt haben wird's wohl auch ne Art Suppe sein) oder
Po'Boy, eine New Orleanser Spezialitaet, wobei wir noch nicht den Unterschied zwischen Po'Boy und normalen Sandwich gefunden haben. Das mit New Orleans ist auch so ne Sache.
Bisher wissen wir noch nicht ob man es Njuorliiiiiiens oder Njuoooooorliens ausspricht.
Auf der Busfahrt hier her (auf der der busfahrer extra wieder fuer uns einen Umweg gefahren ist) haben wir auch noch einige Stellen gesehen, an denen deutlcih die Spuren
von Katrina zu sehen sind. Ansonsten haben sie heir schon wieder so viel Humor, dass sie ihre Hurricane-Cocktails "katrina"nennen. Die zerstoerten gebiete beschraenken sich auch
mehr auf die armen Viertel, in den Touristen- und gehobeneren Vierteln sieht wieder alles ganz ordentlich aus.
Heute ist unsere letzte Nacht hier und zum Abschluss gehen wir vietnamesisch essen, in der Hoffnung auf diesem Weg mal an Gemuese zu kommen das NICHT frittiert ist!
Ah, falls ihr euch mal anschauen wollt wie wir gerade hausen
www.royalstcharles.com
An Anna's Mama: Man wird hier als Backpacker jedoch deutlich anders behandelt als die ordentlich gekleideten Gaeste ;-)
Egal, hauptsache das Zimmer ist in Ordnung. Und Scrubs kriegen wir hier auch rein :-D (Inziwischen haben wir sogar rausgefunden, dass Scrubs am Nachmittag UND am Abend kommt)
Das naechste mal melden wir uns dann schon aus Califoooooooooooooooooooooooooornien! YIIIIEEEEEEEEEHAAAAAAAAA!
von Anna und Kathy
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