Montag, 11. august 2008
Vom Hostel aus ging die Tour dann los mit 4 Englaendern (denen ihr Akzent geht ja auch gar nicht) und Fred unser 74 Jaehriger Tourguide (wir kamen auch dementsprechend schnell vorwaerts) 
Jedenfalls habens wir es doch irgendwan ueber die Grenze geschafft, rein ist ja auch kein Problem aber angeblich wollen da 10000 Menschen pro Stunde raus. In Mexico hat uns dann an erst mal gaehnende Leere erwartet, da, wie wir auch erst dort erfahren haben, in Tijuana anscheinend grad ziemlich viele Schiessereien sind und deswegen die Touris ausbleiben. Nett. Dadurch hat dann das Handeln an den Marktstaenden auch nicht so viel Spass gemacht, weil die immer schon bei einem Dollar angefangen haben und dazu kamen dann immer kleine Kinder mitm perfektionierten mitleidserregendem Katerblick aus Shrek und wollten einem Ketten und so verkaufen. Wir wollten die immer gleich ganz einpacken, erst mal ordentlich waschen, denen was zum Essen geben und die dann ind Schule stecken.
Wenn mann sich da aber erstmal durchgekaempft hat kommt man dann an einer Bruecke vorbei, unter der sich mal alle Rathausmitarbeiter versammeln und da ihre Besprechungen abhalten, da sie dort von niemanden abgehoert werden koennen.
Naechster Stop war dann zum Mittagsessen, wo man erst mal nen gratis Margarita hingestellt bekommt und dann auch schon ein netter Mexicaner vorbei kommt, der einem den Tequila direkt in den Mund schuettet. Danach gehts dann zum Bullriding (man muss ja alles mal gemacht haben) und dann wechselt man so zwischen Marktstaenden und Cocktailbars, von wo aus man dann beobachten kann wie sich 2 Frauen erst anschreien, dann schlagen und dann von der Polizei festgenommen werden und des ganze halt schon am Nachmittag. Im Liquorstore gibts dann auch 1 LIter Tequila Flaschen fuer 2 Dollar oder fuer uns gabs echten Havana Club fuer 12 Dollar n Schnaeppchen da kann man ja nicht nein sagen! Bammel haben wir dann erst bekommen als wir wieder zurueck nach Amerika wollten, der Rucksack durchleuchtet wurde und der nette Mann an der Grenze uns zu sich geruefen und den Rucksack geoeffnet hat. Ueberraschenderweise war dann aber nicht der Havana das Problem sondern unsere Aepfel, die sind dann im Muell gelandet. Die Fotos die Kathy dann noch vom Grenzuebergang gemacht hat musste sie dann auch gleich wieder unter Polizeiaufsicht loeschen.
Aber wir haben es heil wieder zurueck geschafft, ohne, dass uns irgendwer verkaufen wollte oder uns was gefehlt haette.
von Anna und Kathy
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